Allgemeines über das Institut
Geschichte
Die moderne Elektrotechnik und Elektronik lebt vom engen Zusammenspiel von Theorie und Praxis und von der intensiven Wechselwirkung von Grundlagenforschung und angewandter Forschung und Entwicklung. Das Institut für Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik fühlt sich insbesondere dieser Einheit verpflichtet und setzt damit die Tradition des 1931 gegründeten Institutes für Allgemeine Elektrotechnik der Technischen Hochschule Dresden fort, das ab 1949 durch Heinz Schönfeld, ab 1953 durch Georg Mierdel und ab 1957 durch Klaus Lunze geleitet wurde. Heinz Schönfeld und Georg Mierdel waren Schüler von Heinrich Barkhausen.
Forschung
Gegenwärtig sind die Anstrengungen des Institutes auf die Grundlagenforschung und angewandte Forschung zur Signal-, System- und Netzwerktheorie, zum Schaltkreis- und Systementwurf und zur elektronischen Meß- und Prüftechnik gerichtet. Das Institut ist mit zwei Teilprojekten am Sonderforschungsbereich (SFB) 358 "Automatisierter Systementwurf" beteiligt.
Lehre
Das Institut sichert eine einheitliche und solide Grundlagenausbildung für die verschiedenen Gebiete der Elektrotechnik und Elektronik und die Vertiefungsausbildung im Studienschwerpunkt Informationselektronik. Schwerpunkt-Lehrveranstaltungen sind Grundlagen der Elektrotechnik, Schaltungstechnik, Elektronische Bauelemente, Systemtheorie, Theoretische Elektrotechnik, Elektronische Meßtechnik, Digitale Schaltungen und Schaltkreisentwurf.
Die Ausbildung besteht aus dem Grundstudium mit Vordiplomabschluß (1. bis 4. Semester), dem darauf aufbauenden Hauptstudium in der Studienrichtung Informationstechnik und der Diplomarbeit auf einem Teilgebiet des Studienschwerpunktes Informationselektronik.