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Simulation des Schaltplanes
Die Simulation des Schaltplanes unterscheidet sich nur unwesentlich von der
Simulation der Verhaltensbeschreibung.
Es wird wiederum das Simulationsmodul simuliert, am besten in
einem neuen Run Directory.
In der View-Liste des Netzlisten-Setup muß diesmal unbedingt
schematic vor functional stehen.
Das generierte Modell des RAMs hat Syntaxfehler, die Ihnen
angezeigt werden.
Sie müssen diese dann korrigieren, bevor Sie die Simulation
erneut starten.
Falls Fehlermeldungen mit der Signalaufzeichnung auftreten,
probieren Sie
Menu> Setup -> Record Signals
Button> Save -> on
Button> Apply
Button> Save -> off
Button> OK
Simulation mit geschätzten Leitungskapazitäten:
Führen Sie dazu folgende Schritte durch:
Menu> ATMEL CBIC -> Simulation Interface -> ES2makeDLC
Form> Library Name -> <Bibliothek>
Form> Cell Name -> <Zelle>
Button> Please select gate count -> <Gate Count>
Button> Make and Use Capacitance File -> off
Button> ES2makeDLC
Button> ES2runDLC
Button> OK
Damit wurde eine Datei <Zelle>_est.sdf erzeugt.
Den Gate Count haben Sie bereits als Ausgabe des
Befehls ES2designSummary erhalten.
Sehen Sie sich vor allem die Datei
<Zelle>_est.out an, wo Warnungen und Fehler
ausgegeben werden, wenn Gatterausgänge überlastet sind.
Das SDF (Standard Delay Format) -File benutzen Sie in
der Simulation, indem Sie folgende Befehle in Ihr
Simulationsmodul einfügen:
initial
$sdf_annotate( "../<Zelle>_est.sdf",<Instanz>,"ES2.cfg",,
"TOOL_CONTROL",,);
Für das hier angegebene Beispiel ist das:
initial
$sdf_annotate( "../fifo256_est.sdf",fio,"ES2.cfg",,
"TOOL_CONTROL",,);
Ihre Simulation läuft dann mit geschätzten Verzögerungszeiten,
so wie sie in der SDF-Datei angegeben sind.
Wenn das Layout vorliegt, wird eine SDF-Datei erzeugt,
die die Verzögerungen viel genauer abschätzt.
Thilo Thiessenhusen
16. 4. 1999