Ein- und Ausloggen

Hier findet Ihr Hinweise für die ersten und die letzten 3 Minuten
der Arbeit an der Workstation.
  • Einloggen
  • Passwort
  • Ausloggen

    Einloggen

    1. Monitor einschalten
    2. Beliebige Taste drücken
    3. (muß anschliessend mit Backspace wieder gelöscht werden.)
      Der Bildschirmschoner wird abgeschaltet und die Zeile:
      eeetw login:
      erscheint.

    4. Persönlichen Usernamen eingeben
    5. z.B. urban
      Es wird die Aufforderung: password: ausgegeben.

    6. Passwort eingeben
    7. (Dabei wird die Tastatureingabe nicht angezeigt!) Bei Tippfehlern im Usernamen oder Passwort erscheint die Meldung:
      Login incorrect
      Punkt 3 und 4 müssen in diesem Fall wiederholt werden.
      Führt auch das nicht zum Erfolg und Fehlermeldungen flimmern über den Monitor, sollte man den Rechner wechseln und den Technikern Bescheid geben, bleiben dagegen die Fehlermeldungen aus (z.B NFS failure), tippt man die ganze Zeit das falsche Password (oder versucht es mit dem falschen usernamen). Dann sollte man einen anderen User bitten, sich an der Maschiene einzuloggen. Hat dieser Erfolg, muß man sich an die Systemverwalter zwecks neuem Passwort wenden. Ein ebenfalls beliebter Fehler beim Einloggen ist das versehentliche Einschalten der Caps Lock Taste.

      Verlief alles korrekt, füllt sich der Bildschirm mit der Message of the day (motd), welche wichtige Informationen über die Arbeit im CAE Labor enthält, sowie der Userprompt, sowie eventuell eine Nachricht, ob Post angekommen ist. Nun kann man bereits mit seinen Daten hantieren und Kommandos starten, aber mit nur einem Bildschirm im Textmodus macht sich das nicht besonders gut. Es ist Zeit für die graphische Oberfläche.

    8. Befehl openwindows eingeben
    9. In den nun folgenden Sekunden baut sich nach und nach die graphische Oberfläche (OpenWindows) auf. Mit einem Druck auf die rechte Maustaste aktiviert man ein Menü mit dem man verschiedene, voreingestellte Programme aufrufen kann. Mindestens ein Shelltool oder Commandtool und ,bis man mit der UNIX Dateiverwaltung vertraut ist, einen Filemanager sollte man starten. Ebenfalls sollte nie ein gut sichtbares Fenster namens Console fehlen, auf dem wichtige Systemmeldungen ausgegeben werden. In disem "Consolen Fenster" sollte der Übersicht wegen nicht gearbeitet werden.
      Und nun wünsche ich fröliches UNIXen.

    Passwort

    1. Warum diese Geheimnisse
    2. Mit Hilfe des Usernamens und des Passworts kann man sich erstens Zugang zu einem Rechner schaffen und zweitens auf die dem User gehörenden Daten zugreifen (z.B. löschen und andere Gemeinheiten). Regelmäßig gibt es neue Nachrichten über "Einbrüche" in Rechnernetze (z.B. während des 2. Golfkrieges im amerikanischen Militär). Auch hier im CAE Labor kann man mit gefundenen, gecrackten oder leichtsinnigerweise verborgten Passwörtern viel Schaden anrichten. Daher sollte man sorgfältig mit diesem "Schlüsseln" umgehen.

    3. Umgang mit Passwörtern
    4. Ändern
      In einem SUN Cluster wie diesem und allen anderen Netzwerke die SUN's NIS (Network Information Services) nutzen, verwendet man dazu den Befehl yppasswd, ansonsten passwd. Zuerst wird man mit Old password aufgefordert, sein bisheriges Passwort einzugeben, anschliessend verlangt das System mit New password das neue Passwort und zum Abschluß mit Retype new password erfolgt die Kontrolleingabe des Neuen. Wörter kürzer als 6 Zeichen werden durch Please enter longer password abgelehnt(Um nach 3maligen Eintippen eines zu kurzen Wortes doch akzeptiert zu werden). Es werden nur die 8 ersten Zeichen bei einem login überprüft, obwohl ich auch schon das Vergnüngen mit einem Screenlock hatte, das die letzten 8 nutzte. Zur Kontrolle sollte man in einer Kommandoshell mit dem Befehl login die Änderung überprüfen (ohne sich vorher auszuloggen).
      Aufbewahren
      Am Besten nirgends anders als im Kopf. Für ganz vergeßliche, die nichts anderes behalten können, als Niedergeschriebenes, das Passwort an einer unaufäliggen Stelle notieren. Nicht zusammen mit dem Usernamen und nicht in der Nähe des Rechners oder in Unterlagen dazu. Besser mit zufällig dazwischen gestreuten Buchstaben tarnen. Nie mit email verschicken oder im Rechner speichern.

    5. Schlechte Passwörter

    6. Zur Erklärung:
      Das Passwort wird codiert gespeichert und kann praktisch nicht decodiert werden. Versuche, sich illegal Zugriff zu einem account zu verschaffen, bedienen sich daher Programme, die Passwörter raten, z.B. crackme. Diese verwenden Dateien mit Listen mit "gebräuchlichen" Passwörtern (demo,operator,test); Dateien aus Programmen zu Rechtschreibkontrolle wie ispell und Büchern oder basieren auf Silben. Dabei werden auch einfache Variationen wie umgekehrte Schreibweise und vorangestellte bzw. abschließende Zahlen und Zeichen berücksichtigt. Deshalb sollte man eigene Wortschöpfung zum Schutz seiner Daten verwenden.

    7. Gute Passwörter


    Ausloggen

    1. Daten sichern und Programme beenden
    2. Vor dem Verlassen der OpenWindows Umgebung sollten Texteditoren, das Mailtool und andere Programme beendet werden, um Datenverluste zu vermeiden.

    3. Arbeitsumgebung sichern
    4. Mauszeiger außerhalb eines Fensters plazieren, rechten Mausetaste drücken und in diesem Menü unter Utilities "Save Workspace" auswählen. So wird beim nächsten Start der Oberfläche der alte Zustand (Position der Fenster und Icons) wiederhergestellt.

    5. OpenWindows verlassen
    6. Aus den oben erwähnten Menü "Exit" auswählen.
      Es erscheint wieder das Startbild.

    7. Kommando exit eingeben
    8. Nach einigen Sekunden wird wieder die eeetw login Meldung ausgegeben.

    9. Monitor ausschalten


    Stand: 30.10.94
    Volker Urban
    spinne@iee1.et.tu-dresden.de
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