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2. Hardware

2.1. Elemente des Blockschaltbildes

Mit  Hilfe  des  Blockschaltbildes des KC 85/4 lassen  sich  alle
Baugruppen  des  Grundgerätes sowie  die  möglichen Erweiterungs-
baugruppen übersichtlich darstellen (siehe Bild 5).

Im   folgenden   sollen  die  einzelnen  Funktionsgruppen   näher
beschrieben werden.


Zentrale Recheneinheit (ZRE)
----------------------------

Die  ZRE  besteht  aus  dem  Mikroprozessor  (CPU)  U  880D,  dem
Arbeitsspeicher (RAM) (64 KByte,  Adreßbereich 0000H-BFFFH),  dem
Bildwiederholspeicher (IRM) (64 KByte,  Adreßbereich 8000H-BFFFH)
und  dem Festwertspeicher (ROM) (20  KByte,  Adreßbereich  C000H-
FFFFH).  Der  ROM enthält das Betriebssystem und den BASIC-Inter-
preter.  RAM,  IRM  und ROM sind durch das  Programm  abschaltbar
(vgl. Anweisung SWITCH).


Bildwiederholspeicher (IRM)
---------------------------

Der  IRM (Image Repetition Memory) ist so konzipiert,  daß  jeder
Bildpunkt  (Pixel) auf dem Fernsehgerät im Pixel-RAM  gespeichert
ist  (Bildschirmgröße 320 * 256 Punkte).  In einem Feld von 8 * 8
Bildpunkten  wird jeweils ein Zeichen abgebildet.  Somit  ist  es
möglich,  maximal  40  Zeichen pro Zeile und 32 Zeilen  pro  Bild
darzustellen.  Jedem Bildfeld von 8 * 1 Bildpunkten ist ein Farb-
byte  zugeordnet.  Der  KC 85/4 besitzt 2 Bilder (0 und  1),  die
unabhängig  voneinander beschrieben und angezeigt werden können.


Videointerface (VIF)
--------------------

Das  Videointerface  hat die Aufgabe,  die im  IRM  gespeicherten
Informationen    so   aufzubereiten,    daß   diese    auf    dem
Fernsehbildschirm dargestellt werden können.

Es ist so ausgelegt, daß das Fernsehgerät direkt über den TV-RGB-
Eingang  (SCART- oder  PERI-Buchse),  über den FBAS-Eingang  (AV-
Buchse) oder über den Antenneneingang angeschlossen werden  kann.
Die  beiden zuerst genannten Anschlüsse sind als gemeinsamer  di-
rekter   Steckverbinder  an  der Rückwand  des Grundgerätes  her-
ausgeführt.  Zum Anschluß an den Antenneneingang ist die am  Com-
puter herausgeführte HF-Leitung zu verwenden.

Die  Bildqualität verbessert sich gegenüber  dem  Antenneneingang
bei  einer  Verbindung  mit  der  AV-Buchse       und  wird  beim
Anschluß   an   den  RGB-Eingang  optimal.   Schließen  Sie   ein
Farbfernsehgerät  am  Antenneneingang  oder an der AV-Buchse  an,
können Sie nur dann farbige Bilder vom KC 85/4 "empfangen",  wenn
Ihr Gerät einen PAL-Decoder enthält.

Bild 5


Bild 5: Blockschaltbild KC 85/4-System (Klicken Sie auf das Bild, um es in hoher Auflösung zu sehen.) Ein- und Ausgabesteuerung (EAS) ------------------------------- Die EAS hat die Aufgabe, die von der Tastatur und/oder vom Kassettengerät ankommenden seriellen Signale so aufzubereiten, daß sie vom Computer weiterverarbeitet werden können. Weiterhin werden die vom Computer erzeugten seriellen Signale für das Kassettengerät aufbereitet sowie die Tonausgabe gesteuert. Tonausgabe ---------- Die Tonausgabe erfolgt: - am Steckverbinder "TV-RGB" (vgl. Bild 8) über das Fernsehgerät mit RGB- oder FBAS-Eingang, einkanalig in 16 Lautstärkestufen (siehe Punkt 1.1.), - an der Diodenbuchse "TAPE" (vgl. Bild 6), zweikanalig mit konstantem Pegel über einen Mono- oder Stereo-Verstärker oder auch über das Kassettengerät in Stellung "Aufnahme" mit be- tätigter Pausen- oder Schnellstopptaste (falls Ihr Kassetten- gerät eine Tonwiedergabe während der Aufnahme ermöglicht), - über internen Piezosummer, einkanalig. Tastatur -------- In der Tastatur ist ein Fernbedienungsschaltkreis zur Serialisie- rung der Tasteninformationen eingesetzt. Die Verbindung zum Com- puter erfolgt über eine abgeschirmte Leitung, über die sowohl die Stromversorgung zur Tastatur als auch der Datentransport er- folgen. Netzteil -------- Aus der Netzspannung von 220V werden Spannungen von +12V, +5V und -5V abgeleitet.

2.2. Externe Anschlüsse

Das   KC 85/4-Grundgerät    verfügt   über    folgende    externe
Anschlußmöglichkeiten:

- Diodenbuchse TAPE
- Diodenbuchse KEYBOARD
- Modulsteckplatz 08
- Modulsteckplatz 0C
- Steckverbinder TV-RGB
- Steckverbinder EXPANSION-INTERFACE

Im folgenden finden Sie eine detaillierte technische Beschreibung
dieser Anschlüsse.


2.2.1. Diodenbuchse TAPE
------------------------

Über  diesen,   an  der  Frontseite  des  Computers  befindlichen
Anschluß,  wird  die  Speichereinheit  Kassettengerät   mit   dem
Computersystem   durch  ein  handelsübliches  Diodenkabel  (mono)
verbunden.

Hier  sind  neben den  Anschlüssen  für  ein  Mono-Kassettengerät
(Aufnahme  und Wiedergabe) auch ein Computerausgang für den  Ste-
reo-Ton  und eine Schaltspannung für den Motor  des  Kassettenge-
rätes (TTL-Pegel) herausgeführt.  Damit ist es möglich, über eine
Stereo-Anlage,  die vom Computer erzeugten Töne zweikanalig  wie-
derzugeben.  Der  Antrieb  eines Kassettengerätes,  das dafür ge-
eignet sein muß,  wie z.  B.  der LCR-Data, kann gesteuert werden
(entsprechend geschaltetem Stereokabel).

Da die Aufzeichnungsdichte der Programme und Daten sehr hoch ist,
ist darauf zu achten,  daß sich das Kassettengerät in einem  ein-
wandfreien  technischen Zustand befindet und daß nur  Magnetband-
kassetten ohne Klebe- oder Knitterstellen verwendet werden.

Signalbeschreibung der Diodenbuchse TAPE

Signalname   Signalbedeutung    An-      Ltg.- Sonstige
                                schluß   Anz.  Bedingungen
-----------------------------------------------------------------
 00          Bezugspotential    2        1
             Masse
WRITE        Schreibsignal      1        1     0,2 V Uss  an
                                               100 kOhm
SOUND-L      bzw. Tonsignal 1                  0,4 V Uss unbe-
             vom Computer                      lastet
SOUND-R      Tonsignal 2        4        1     wie Tonsignal 1
             vom Computer
TAPE ON      Einschaltsignal    5        1     Ausgang, TTL-Pegel
             für Kassettenre-                  schaltet bei Ein-
             corder                            und Ausgabe-Ope-
                                               rationen auf high
READ         Lesesignal vom     3        1     Eingang
             Kassettenrecorder

Beachten  Sie bei Anschluß von Mono-Kassettenrecordern,  daß  das
Einschaltsignal TAPE ON auf dem Anschluß 5 herausgeführt ist.

Bild 6: Anschlußbelegung der Diodenbuchse TAPE


2.2.2. Diodenbuchse KEYBOARD
----------------------------

An  der  Frontseite  befindet  sich neben  der  TAPE- Buchse  der
KEYBOARD-Anschluß. Im folgenden Bild ist die Anschlußbelegung der
Buchse dargestellt.

Bild 7


Bild 7: Anschlußbelegung der Diodenbuchse KEYBOARD (Klicken Sie auf das Bild, um es in hoher Auflösung zu sehen.) Diese Diodenbuchse dient nur zum Anschluß der Tastatur des KC. 2.2.3. Modulsteckplätze 08 und 0C --------------------------------- Diese Steckplätze dienen ausschließlich der Aufnahme der vom Hersteller angebotenen Zusatzmodule. Die maximal zulässigen Spitzenströme je Modul betragen: 300 mA bei + 5 V +/- 5 % 100 mA bei + 12 V +/- 10 % 5 mA bei - 5 V +/- 10 %. Jeder Modul (Ausnahme M005 und M007) besitzt eine Prioritätssteuerung, die seine Einordnung in das KC-System ermöglicht. Dadurch können mehrere Module, auch vom gleichen Typ, im KC-System vorhanden sein. Ist das der Fall, gilt folgende Rangordnung: Falls alle Module gleichen Typs eingeschaltet sind, besitzt der- jenige Modul, der sich auf dem Modulsteckplatz mit der nied- rigsten Steckplatzadresse mm befindet, (gegenüber den anderen Modulen gleichen Typs) die höchste Priorität. Demzufolge besitzt der niedrigste Modulsteckplatz (mm = 8) die höchste Priorität. 2.2.4. Steckverbinder TV-RGB ---------------------------- Der Steckverbinder (vgl. Bild 8) dient zur Ausgabe des Bild- und Tonsignals wahlweise als RGB- oder FBAS-Signal. Signalbeschreibung des Steckverbinders TV-RGB Signalname Signalbedeutung An- Ltg.- Sonstige schluß Anz. Bedingungen ----------------------------------------------------------------- 00 Bezugspotential, siehe 6 Masse Bild 8 TON Audio-Ausgang 3A 1 2 V Uss an Rl > 10 kOhm R Rot-Signal 8B 1 Differenzspannung 0,7 V eff. Last-Impedanz 75 Ohm überlagerte Gleich- spannung 0V bis 2V G Grün-Signal 6B 1 wie R-Signal B Blau-Signal 4B 1 wie R-Signal FBAS Videoausgang 10A 1 1 V Differenz zwi- Videosignal- schen Spitzen-Weiß- gemisch Pegel und Synchro- nisationspegel US Umschaltsignal 8A 1 1 V an 75 Ohm 2.2.5. Steckverbinder EXPANSION-INTERFACE ------------------------------------------ Dieser Steckverbinder ist zum Anschluß von Erweiterungsaufsätzen vorgesehen. Im folgenden finden Sie die Anschlußbelegung und eine Signalbeschreibung des Steckverbinders (vgl. Bild 9). Signalname Signalbedeutung Aktiv- Ltg.- Sonstige Pegel Anz. Bedingungen ----------------------------------------------------------------- 00 Masse, Bezugs- - 5 potential 12P Spannung - 1 mit max. 20mA 12V positiv belastbar DB0...DB7 Datenbus High 8 bidirektional, an- geschlossene Sender müssen 3-state-Aus- gänge besitzen AB0...AB15 Adreßbus High 16 unidirektional, an- AB0...AB7 sind geschlossene Sender mit /IORQ als E/A- müssen 3-state-Aus- Adressen gültig, gänge besitzen AB0...AB6 sind mit /RFSH als Refresh- adresse für dyn. RAM's gültig Bild 8

Bild 8: Anschlußbelegung des Steckverbinders TV-RGB (Klicken Sie auf das Bild, um es in hoher Auflösung zu sehen.) Bild 9

Bild 9: Anschlußbelegung EXPANSION-INTERFACE (Klicken Sie auf das Bild, um es in hoher Auflösung zu sehen.) Signalname Signalbedeutung Aktiv- Ltg.- Sonstige Pegel Anz. Bedingungen ----------------------------------------------------------------- /MREQ Speicheranforde- Low 1 unidirektional rung: Signal zeigt eine gültige Adres- se für eine Speicherlese oder -schreiboperation an. /IORQ Ein-/Ausgabe- Low 1 unidirektional anforderung: Signal zeigt eine gültige Ein-/Ausgabeadres- se an. Zusammen mit M1 zeigt das Signal an, daß ein Interrupt- gesuch von der CPU akzeptiert wurde. /RD Lesen: Low 1 unidirektional Signal zeigt an, daß durch den Pro- zessor Daten oder Befehle vom Speicher bzw. von den E/A-Kanälen gelesen werden. /WR Schreiben: Low 1 unidirektional Signal zeigt an, daß durch den Prozessor Daten zum Speicher bzw. zu den E/A-Kanä- len transportiert werden. /M1 Befehlslesezyklus: Low 1 unidirektional Signal zeigt an, daß der Prozessor einen Befehls- lesezyklus durch- führt bzw. zusammen mit IORQ, daß ein Interrupt- gesuch akzeptiert wurde. /HALT Prozessor - HALT-: Low 1 unidirektional Signal zeigt den HALT-Zustand des Prozessors an. /RFSH Auffrischen: Low 1 unidirektional Signal zeigt an, daß die Adreßlei- tungen AB0...AB6 eine Adresse zum Auffrischen von dyn. RAM's führen. /BUSRQ Busanforderung: Low 1 Sammelleitung; Signal zeigt dem angeschlossene Sen- Prozessor an, der müssen Open- daß er die Bus- Kollektor-Stufen herrschaft abge- besitzen. ben soll. /BUSAK Busfreigabe: Low 1 unidirektional Signal zeigt an, daß der Prozessor den Bus freigege- ben hat, alle Aus- gänge befinden sich im hoch- ohmigen Zustand (außer BUSAK und RFSH). /INT maskierbares Low 1 Sammelleitung; Unterbrechungsge- angeschlossene Sen- such: Signal zeigt der müssen Open- eine Bedienungs- Kollektor-Stufen anforderung durch besitzen. einen E/A-Kanal an. /NMI nichtmaskierbares Low 1 Sammelleitung; Unterbrechungs- angeschlossene Sen- gesuch der müssen Open- Kollektor-Stufen besitzen. /WAIT Warten: Low 1 Sammelleitung; Signal zeigt dem angeschlossene Sen- Prozessor an, daß der müssen Open- der adressierte Kollektor-Stufen Speicher bzw. E/A- besitzen. Kanal nicht für einen Datenaus- tausch bereit ist. /RESET Rücksetzen: Low 1 Sammelleitung; zentrales Rück- Sender müssen setzsignal Open-Kollektor- Stufen besitzen. IEO Interrupt- High 1 unidirekional, Freigabe- Prioritäts- Ausgang: schaltung Signal zeigt an, der E/A-Kanäle daß sich keine E/ Die Leitung ist A-Kanäle mit direkt mit IEI des höherer Priorität nachfolgenden E/A- im Interrupt- Kanals zu ver- Behandlungszustand binden. befinden. MEI Modul-Freigabe- High 1 unidirektional, Eingang: Prioritätsschaltung Signal zeigt an, der Erweiterungs- daß sich kein module Modul mit höherer Priorität im Da- tentransfer mit dem Prozessor befindet. MEO Modul-Freigabe- High 1 unidirektional, Ausgang: Prioritätsschaltung Signal zeigt an, der Erweiterungs- daß sich kein Mo- module dul mit höherer Die Leitung ist di- Priorität im Da- rekt mit MEI des tenaustausch mit nachfolgenden dem Prozessor Moduls zu ver- befindet. binden. /ZI Zeileninhalt: Low 1 unidirektional, nur Signal zeigt den basis device als Informationsbereich Sender zulässig innerhalb einer Fernsehzeile an. /BI Bildinhalt: Low 1 unidirektional, nur Signal zeigt den basis device als Informationsbe- Sender zulässig reich innerhalb eines Fernseh- bildes an. /HELL Auftastsignal: Low 1 unidirektional, Signal bewirkt ein basis device ist Einschalten der Empfänger höchsten Inten- nur bei RGB sität des Elek- tronenstrahls der Bildröhre (Weiß- pegel). TAKT Systemtakt - 1 unidirektional, nur basis device als Sender zu- lässig

2.3. Systemausbau

2.3.1. Module und Erweiterungsaufsätze
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Der  KC 85/4 ist eine Weiterentwicklung des KC 85/3.  Das  Grund-
gerät  erlaubt  den  Anschluß von 2 Erweiterungsmodulen  und  Er-
weiterungsaufsätzen (vgl. Blockschaltbild).

Für  die Module befinden sich an der Vorderseite des Grundgerätes
zwei  Modulschächte,  in die die Module eingesteckt und  mit  dem
Rechnerbus kontaktiert werden.

Zum KC85/4-System stehen derzeit folgende Module zur Verfügung:

- M001 DIGITAL IN/OUT (Strukturbyte EF)
  Peripheriemodul     zum   Anschluß   von   anwenderspezifischen
  Schaltungen oder Geräten mit Parallelschnittstellen /37/.

- M003 V24 (Strukturbyte EE)
  V24-Interface  zum  Anschluß von Peripherieeinheiten, wie z. B.
  Drucker /1/35/.

- M005 USER
  Leermodul  zur  Ankopplung eigener Schaltungen an den  KC  85/4
  /32/.

- M007 ADAPTER
  Adaptermodul   zur  Herausführung   des  Systembusses  aus  dem
  Modulschacht /32/33/.

- M010 ADU1 (Strukturbyte E7)
  Analog-Digital-Umsetzer  mit 4 Kanälen; wandelt analoge Signale
  in digitale /40/.

- M011 64 KBYTE RAM (Strukturbyte F6)
  Speichererweiterung um 64 KByte dynamischer RAM /36/.

- M012 TEXOR (Strukturbyte FB)
  Dieser    Modul   enthält    ein   Textverarbeitungs- sowie ein
  Sortierprogramm und Druckertreiberroutinen /41/.

- M022 EXPANDER RAM (Strukturbyte F4)
  Ist  ein Modul zur Speichererweiterung um 16 KByte  dynamischen
  RAM.

- M025 USER PROM 8K (Strukturbyte F7)
  Ist  ein Modul zur Speichererweiterung um 8KByte EPROM,  selbst
  zu programmieren.

- M026 FORTH (Strukturbyte FB)
  FORTH     ist   eine    maschinennahe,    zur    strukturierten
  Programmierung auffordernde Programmiersprache /34/.

- M027 DEVELOPMENT (Strukturbyte FB)
  Ist  ein Programmpaket zur Unterstützung der  Assemblerprogram-
  mierung am KC 85 /38/.

- M029 DAU1 (Strukturbyte E3)
  Der Digital-Analog-Umsetzer wandelt  digitale Sinale in analoge
  um.

Aufsatzgerät

- D002 BUSDRIVER
  Ist ein Aufsatzgerät mit 4,  für den Anwender frei  verfügbaren
  Modulsteckplätzen /39/.


2.3.2. Systemausbau über V24-Schnittstelle
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Durch  serielle oder parallele Schnittstellen in einem  Computer-
system können Daten an externe Geräte (Drucker, Plotter, Computer
usw.)  gesendet  oder von ihnen empfangen werden. Diese  Möglich-
keiten  bestehen auch am KC-System.  Hier werden nur einige Vari-
anten der Systemzusammenstellung genannt.  Es wird immer von  der
seriellen  Schnittstelle V24 ausgegangen,  da für  diese  bereits
Software  im  Betriebssystem existiert.  Der  Schnittstellenmodul
heißt M 003 V24. Durch ihn können zwei externe Geräte  an das KC-
System angeschlossen werden.  Denkbar wären z. B. folgende Zusam-
menstellungen:

- Drucker und Plotter,
- Drucker und 2. Computer,
- Schreibmaschine   als  Druckgerät  und  Eingabetastatur   sowie
  Computerkopplung usw.

Durch  die  Verwendung  mehrerer M 003  Module  ergibt  sich  die
Möglichkeit,  mehr  als  nur zwei externe  Geräte  anzuschließen.
Dabei ist zu beachten,  sind mehrere M 003 eingeschaltet, ist nur
der  Modul mit der niedrigsten Schachtnummer am höchsten  priori-
siert.  Das heißt,  der Modul steckt z. B im  Schacht 8, dann ist
er  am  höchsten priorisiert.  Durch Abschalten eines  höherprio-
risierten Moduls werden auch die rangniedrigeren V24-Module nutz-
bar (z. B.  Modul M003 im Schacht C wird nutzbar, wenn  der  M003
im Schacht 8 abgeschaltet wurde).

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