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Kernschaltung

Viele Entwerfer ziehen es vor, den `Kern' der Schaltung (also die Schaltung ohne die Padzellen) noch einmal in einem Block zusammenzufassen. Diesen Block, fifo256_core zeigt Abb. 6.4.1.

Verschiedene Signale werden aus dem Block herausgeführt, obwohl Sie in der obersten Ebene der Schaltung nicht benötigt werden, um sie dort der Simulation zugänglich zu machen. Die Versorgungsleitungen des RAMs werden über bidirektionale Pins nach außen geführt. Man beachte die Konstruktion zur Ansteuerung des $\overline{we}$-Signals des RAMs. Diese Konstruktion entspricht nicht den Entwurfsregeln, es gibt aber in diesem Falle keine andere Möglichkeit.

  
Abbildung: Kernschaltung des FIFO
\begin{figure}
\centerline{ \epsfig{file=fifo256_core.ps, clip, scale=0.9, angle=90} }
\end{figure}

Der Schaltungskern wird in der Top-Level-Schaltung instanziiert, und die Signale, die nur der Verifikation dienen, werden mit noConn-Symbolen verbunden. Werden Busse mit noConn-Symbolen verbunden, muß man eine Array-Instanz erzeugen (das geht aber nur mit solchen `virtuellen' Symbolen, da sonst die Layout-Erzeugung streikt.) Man wähle zunächst die betreffenden Instanz an.
Menu>     Edit -> Properties -> Objects
Button>   Apply to -> only current
Button>   Apply to -> instance
Form>     Instance Name -> <Arrayname>
Button>   OK
Man ergänzt den dort stehenden Namen, z.B. I10, durch einen Busbereich, z.B. I10<7:0>.

Wichtige Netze sollten Namen erhalten, um sie später identifizieren zu können.


Thilo Thiessenhusen
16. 4. 1999